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Was macht die Pfadi ?
Die Pfadibewegung ist eine Jugendbewegung mit erzieherischer Zielsetzung. Sie fördert die ganzheitliche Entwicklung ihrer Mitglieder und stärkt deren moralisches und soziales Bewusstsein. Sie versteht Erziehung als Entwicklungsprozess, der die jungen Menschen zur freien Entscheidung, zur persönlichen Verantwortung und zur Rücksichtnahme gegenüber anderen fähig macht.
Die Pfadibewegung will der Welt der Kinder und Jugendlichen möglichst gerecht werden, aber auch darüber hinausweisen. Sie verbindet unbeschwertes Spiel von Kindern und auch Jugendlichen mit bewusster Vorbereitung auf das Leben als Erwachsene und setzt dabei folgende Schwerpunkte:
Sie will jungen Menschen helfen, Sinn und Ziele für ihr Leben zu suchen Sie weckt durch Kontakte und Austausch gegenseitiges Verständnis und Bereitschaft zur Solidarität.Sie fördert Offenheit gegenüber den Mitmenschen, echte Partnerschaft zwischen Frau und Mann und staatsbürgerliches Verantwortungsbewusst sein.
Sie motiviert über das intensive Erleben der Natur zu einem umweltgerechten Verhalten Die Pfadibewegung steht allen Kindern und Jugendlichen zur freien Mitgliedschaft in einer Pfadiabteilung offen.
Die Pfadibewegung will auf jede/n Einzelne/n eingehen und gliedert sich daher in vier Stufen. Die Kinder und Jugendlichen versuchen, in den vier Stufen obige Ziele jeweils mit altersgerechten Methoden zu erreichen. Besondere Bedeutung nimmt das Prinzip "Junge leiten Junge" im Rahmen der aktiven Zusammenarbeit innerhalb einer Gruppe ein.
Das eigentliche Herz der Pfadibewegung sind die Pfadiabteilungen. In ihnen konkretisieren sich die pfadfinderischen Ideen und Ziele. Sie sind die kleinsten selbständigen Organisationen der Pfadibewegung und in der Regel als Vereine organisiert. In ihnen sind üblicherweise Einheiten aller vier Stufen zusammengeschlossen. Die Abteilungsleitung koordiniert die Aktivitäten innerhalb der Abteilung und betreut die Leiterinnen und Leiter.In vielen Abteilungen engagieren sich junge Frauen und Männer zusammen, andere wiederum sind geschlechtergetrennt - stehen entweder nur Mädchen oder Knaben offen. Oft sind die Abteilungen zwar geschlechtergemischt, ihre einzelnen Einheiten und Gruppen jedoch nach Geschlechtern getrennt. Für alle Abteilungen gilt der Grundsatz, dass gemischte Einheiten und Gruppen auch von Leiterinnen und Leitern geleitet und betreut werden müssen.
Die Pfadibewegung geht auf Robert Baden-Powell oder kurz BiPi zurück. Er gründete die Pfadi im Jahr 1907 in England. Die von BiPi angeregten pfadfinderischen Methoden werden durch neue Erkenntnisse in der Jugendarbeit ergänzt und sowohl den Anforderungen der Zeit wie auch den aktuellen Verhältnissen in der Schweiz immer wieder angepasst.

